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Hantavirus-Cluster auf Kreuzfahrtschiff (MV Hondius)

Derzeit gibt es 12 bestätigte Fälle, 1 wahrscheinlichen Fall und 3 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch, der von einem Kreuzfahrtschiff in Teneriffa ausgeht. Die betroffenen Personen stammen aus 23 Nationen. Das offizielle Risiko wird als "sehr niedrig" eingestuft.

Für dich (DE)
Risiko sehr gering

Ohne Kontakt zu Erkrankten oder Nagetier-Aerosolen aus Endemiegebieten kein Risiko.

WHO-Einordnung global
Risiko sehr geringECDC
Stand: 02. Juli 2026 · Quelle: WHO
Veröffentlicht von Dominik Martin · Software-Engineer und Datenaggregator· Methodik zuletzt überprüft: 17. Mai 2026· Methodik-Version 1.0
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Todesfälle
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Aktuelle Berichterstattung

Stand: 05.08.2026, 13:26
  1. SWR
    Hantavirus: Sind Kreuzfahrten und Urlaube noch sicher?
  2. SWR
    Infektion auf Kreuzfahrtschiff: Letzte Person in BW aus Quarantäne entlassen

Externe Berichterstattung via Google News, automatisch aktualisiert. Auswahl und Genauigkeit der Artikel verantwortet die jeweilige Redaktion, nicht InfektRisiko. Editorial kuratiert ist nur der Dossier-Text oben.

Was bisher bekannt ist

Am 13. Mai 2026 gab das CDC ein Update zur Hantavirus-Reaktion bekannt. Am 15. Mai 2026 veröffentlichte das CDC weitere Informationen zur Hantavirus-Epidemie. Am 26. Mai 2026 informierte das ECDC über einen Ausbruch des Andes-Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff M/V Hondius. Am 2. Juli 2026 berichtete die WHO, dass insgesamt 13 Fälle (12 bestätigte und 1 wahrscheinlicher Fall) sowie 3 Todesfälle weltweit im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff gemeldet wurden. Die WHO stellte fest, dass die Infektion der ersten Fälle wahrscheinlich an Land vor der Einschiffung erworben wurde, und dass es an Bord des Schiffes zu einer begrenzten Mensch-zu-Mensch-Übertragung gekommen ist. Die epidemiologischen Untersuchungen und die Genomsequenzierung der ANDV-Proben aus Überwachungsfällen in Chile und Argentinien sind im Gange. Am 2. Juli 2026 wurde festgestellt, dass der Ausbruch durch koordinierte internationale Maßnahmen erfolgreich eingedämmt wurde und kein weiteres öffentliches Gesundheitsrisiko mehr besteht.

Erreger: Andes-Hantavirus

Der nachgewiesene Erreger ist das Andes-Hantavirus, das in Teilen Südamerikas vorkommt. Hantaviren werden in der Regel von Nagetieren auf den Menschen übertragen, meist durch das Einatmen von Staub oder kleinen Partikeln aus Urin, Kot oder Speichel infizierter Nager, vor allem in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen. Andes-Hantavirus ist das einzige Hantavirus, für das eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung beschrieben ist; sie erfordert typischerweise engen und länger andauernden Kontakt. Das durch Andes-Hantavirus verursachte hantavirale Lungensyndrom verläuft schwer, mit Fieber und allgemeinen Symptomen, gefolgt von schnell einsetzender Atemnot und Kreislaufversagen.

Die offizielle Reaktion

Das ECDC hat am 6. Mai 2026 eine Threat Assessment Brief zum Risiko für Europa veröffentlicht und einen Experten der EU Health Task Force an Bord entsandt. Koordiniert wird die Reaktion mit den nationalen Behörden in Spanien, den Niederlanden, weiteren EU-/EWR-Ländern, dem Vereinigten Königreich und der WHO. Vorsorglich werden auch medizinische Evakuierungen symptomatischer Personen sowie ihrer engen Kontakte erwogen.

Was wir nicht tracken

InfektRisiko verfolgt Atemwegsinfektionen (Grippe, Corona, RSV) in 36 Ländern auf Basis nationaler Surveillance-Systeme. Hantavirus-Ausbrüche fallen nicht in unseren App-Datenstrom; die maßgeblichen Quellen dafür sind WHO Disease Outbreak News und ECDC. Diese Seite bündelt die offiziellen Meldungen und ihre Einordnung.

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Atemwegsinfektionen live verfolgen

Diese Seite ist eine Wiedergabe offizieller Ausbruchsmeldungen. Wenn du wissen willst, wie hoch die Aktivität von Grippe, Corona oder RSV gerade in deinem Land ist: Die InfektRisiko-App liefert genau das, in 36 Ländern, basierend auf RKI/ECDC/CDC/UKHSA.

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Quellen

Inhalt geprüft am 17. Mai 2026 von Dominik Martin. Bei neuen Lageeinschätzungen wird die Seite aktualisiert; das Review-Datum oben gibt den letzten Stand an. Korrekturen oder Ergänzungen: per Mail an dominik@infektrisiko.de.
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