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Geht RSV gerade rum?

RSV: Niedrig

RSV: Niedrig

Nein. In Deutschland ist die RSV-Aktivität aktuell niedrig und bleibt stabil (Stand 11.10.2026).

Datenstand: KW 41 · 5. Okt. – 11. Okt. · Quelle: RKI (wöchentlich) · Nächstes Update Do, 22. Okt.

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Aktuelle Aktivität

12-Wochen-Verlauf · RSV · Relative Entwicklung · AMELAG-Abwassersignal
KW 29KW 33KW 36KW 38KW 41

Quelle: RKI GrippeWeb, AMELAG, RKI COVID-ARE. Erscheint wöchentlich, etwa eine Woche zeitversetzt.

Häufige Fragen

Was ist RSV?

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein weltweit verbreiteter Erreger von Atemwegsinfektionen. Bei gesunden Erwachsenen verläuft eine Infektion meist als unkomplizierter Atemwegsinfekt. RSV kann aber auch die unteren Atemwege befallen und eine Bronchiolitis oder Lungenentzündung auslösen. Das Virus ist hochgradig ansteckend und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen.

Wer ist besonders durch RSV gefährdet?

Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder, deren Atemwege noch sehr eng sind. Auch Frühgeborene und Kinder mit Herz-Lungen-Vorerkrankungen zählen zur Risikogruppe. Bei Erwachsenen sind vor allem Menschen über 60 Jahre sowie Personen mit Immunschwäche oder chronischen Lungenerkrankungen bedroht. In diesen Gruppen kann RSV zu Komplikationen führen, die eine stationäre Behandlung erfordern. Für Risikogruppen gibt es mittlerweile präventive Maßnahmen wie Antikörpergaben oder Impfungen.

Wann ist die RSV-Saison in Deutschland?

Die RSV-Saison läuft in Deutschland meist parallel zur Grippewelle. Die Infektionszahlen steigen typischerweise im Spätherbst an und erreichen zwischen Dezember und Februar ihren Zenit. Die Saison endet meist im Frühjahr. Die Intensität variiert stark – nach Phasen mit geringer Exposition fallen RSV-Wellen oft besonders heftig aus, da die Immunität in den jüngsten Altersgruppen dann geringer ausgeprägt ist.

Wie wird RSV in Deutschland überwacht?

Die RSV-Aktivität wird im Rahmen des virologischen Sentinels durch das RKI überwacht. Proben aus Stichprobenpraxen werden im Nationalen Referenzzentrum für Influenza auf verschiedene Erreger untersucht, darunter RSV. Ergänzend wird das AMELAG-Abwassersignal beobachtet. Diese Daten fließen in die wöchentlichen Lageberichte ein und erlauben eine frühzeitige Warnung, wenn sich eine Belastung der pädiatrischen Versorgung abzeichnet.

Wie unterscheidet sich RSV von Grippe?

Die Symptome können sich überschneiden, doch es gibt typische Unterschiede: Während die Grippe oft mit plötzlichem hohem Fieber einhergeht, stehen bei RSV häufig Atembeschwerden oder ein pfeifendes Atemgeräusch im Vordergrund, gerade bei kleinen Kindern. RSV betrifft die jüngsten Altersgruppen überproportional stark, während Influenza die gesamte Bevölkerung erreicht. Eine sichere Unterscheidung ist oft nur durch einen Labortest möglich.